ISDN-Abschaltung 2020

Bis Ende 2020 telefoniert Deutschland über IP, so der Plan der Netzbetreiber.

Viele Unternehmen nutzen in der Telefonie noch ein klassisches „Integrated Services Digital Network“ (ISDN). Nahezu alle Provider mit eigener Netzinfrastruktur erklärten jedoch schon seit Längerem, dass sie keine neue ISDN-Technik mehr verbauen. Die Netzbetreiber haben  angekündigt, bis 2020 alle analogen und ISDN-Telekommunikationsnetze auf All-IP umzustellen, wenn notwendig mittels Zwangsmigration.

Weit mehr als 10.000 Behörden und Einrichtungen in Bund, Ländern, Landkreisen und Gemeinden und etwa vier Millionen Beschäftigte im Öffentlichen Dienst sind davon betroffen. Vielen Nutzern dürfte nicht bewusst sein, dass die Netzbetreiber analoge Telefonie und ISDN spätestens dieses Jahr komplett einstellen wollen.

Nach der ISDN Abschaltung soll fortan nur noch per IP über das Internet telefoniert werden. Ein Umstand, der Privatpersonen, aber vor allem kleine und mittelständige Unternehmen hart treffen wird, sofern sie nicht rechtzeitig vorausschauende Maßnahmen treffen, um auch weiterhin erreichbar zu sein und kommunikationsfähig zu sein.

Ende 2020 ist Schluß mit dem ISDN- und dem analogen Netz.

All-IP ist der Überbegriff für die Umstellung der bisherigen Übertragungstechniken in Telekommunikationsnetzen auf das Internet-Protokoll (IP). Alle Dienste wie Rufaufbau, faxen, Vermittlung, Sprachdatenübertragung, surfen etc. erfolgen dann nicht mehr über die klassische Leitungsvermittlung, sondern über das Internet. Aufgrund der Vereinheitlichung der Übermittlung spricht man von „All-IP“.

Das Internet verlangt nach immer größeren Bandbreiten. Deshalb konzentrieren sich die Provider darauf, die Dateninfrastruktur zu optimieren und bauen bereits seit einiger Zeit in ihre Netze nur noch Komponenten ein, die das Internet-Protokoll (IP) verwenden. ISDN-Vermittlungstechnik wird für die öffentlichen Netze so gut wie nicht mehr produziert.
Die Folge: Die Ersatzteilbeschaffung der ISDN-Technik wird für die Provider immer teurer, bzw. ist wegen der Abkündigung diverser Systeme gar nicht mehr möglich.

Das Internet verlangt nach immer größeren Bandbreiten. Deshalb konzentrieren sich die Provider darauf, die Dateninfrastruktur zu optimieren und bauen bereits seit einiger Zeit in ihre Netze nur noch Komponenten ein, die das Internet-Protokoll (IP) verwenden. ISDN-Vermittlungstechnik wird für die öffentlichen Netze so gut wie nicht mehr produziert.
Die Folge: Die Ersatzteilbeschaffung der ISDN-Technik wird für die Provider immer teurer, bzw. ist wegen der Abkündigung diverser Systeme gar nicht mehr möglich.

Datensicherheit und Verfügbarkeit

Mit der IP-Telefonie werden zwei weitere Aspekte einen noch höheren Stellwert erhalten:

  1. Durch die Sprachübertragung übers Internet stellt sich auch die Frage nach dem Schutz dieser Daten, der in der Regel nicht über die herkömmlichen Firewalls etc. gewährleistet werden kann.
  2. Die bisherige Versorgung der Geräte über die Anschlussleitung wird nicht mehr möglich sein. Dies wird vor allem dann problematisch, wenn die Funktion der Geräte  auch bei einem Stromausfall gewährleistet sein muss (Brand- und Einbruchmeldeanlagen, Aufzugnotrufe etc.).

Bei folgenden TK-Applikationen kann es bei der Umstellung zu Problemen kommen:

  • EC-Cash-Geräte
  • ISDN-Merkmale, wie z. B. „MSN, “Clip“,oder „Clip no screening“ etc.
  • Datenübertragung über Modems (z. B. Fernwartung)
  • Aufzugsnotruf
  • Brand-und Einbruchmeldeanlagen
  • Faxversand
  • Zeiterfassung
  • Frankiermaschinen (Portoaufladung)
  • Kopierer (Zählerstandabfrage bzw. Fernadministration)

Zögern Sie also nicht – Wir sorgen für die reibungslose Migration von ISDN auf All-IP in Ihrem Unternehmen